Nicht jeder Schwindel gehört in die Physiotherapie – aber ein relevanter Teil der Schwindelformen hat eine Ursache im Bewegungs- oder Gleichgewichtssystem und kann physiotherapeutisch gut beeinflusst werden.
Welche Schwindelformen können physiotherapeutisch behandelt werden?
Dazu gehören insbesondere der gutartige Lagerungsschwindel (ausgelöst durch bestimmte Kopfbewegungen), Schwindel im Zusammenhang mit Beschwerden der Halswirbelsäule (zervikogener Schwindel) sowie Gleichgewichtsstörungen nach Erkrankungen des Innenohrs, sobald die akute Phase ärztlich abgeklärt und behandelt wurde. Mehr dazu in den Artikeln Lagerungsschwindel: Ursachen und was hilft und Schwindel durch die Halswirbelsäule.
Wie läuft eine physiotherapeutische Schwindelbehandlung ab?
Am Anfang steht eine genaue Befragung: Wie fühlt sich der Schwindel an, wann tritt er auf, wie lange dauert er, welche Bewegungen lösen ihn aus? Je nach Befund kommen spezifische Lagerungsmanöver, Gleichgewichtstraining oder Übungen zur Beweglichkeit der Halswirbelsäule zum Einsatz. Ziel ist, die Auslöser zu verstehen und das Gleichgewichtssystem gezielt zu trainieren.
Wann zuerst der Arzt gefragt ist
Neu auftretender, unklarer oder sich verändernder Schwindel sollte grundsätzlich zuerst ärztlich abgeklärt werden – erst danach lässt sich einschätzen, ob und welche physiotherapeutische Behandlung sinnvoll ist. Mehr dazu im Artikel Schwindel: wann zum Arzt, wann zur Physiotherapie?.
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Ärztlich abgeklärter Schwindel, der weiterhin Beschwerden macht?
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